Bula Feejee und der letzte Teil der Reise

05März2013

Hallo liebe Freunde des kalten Wetters daheim,

diese Bilder aus dem Paradies sollen dafür entschädigen, dass ich mal wieder etwas nachlässig mit meiner kreativen Arbeit an diesem Blog war. Diese Bilder von den Fiji- Inseln sind der Beweis dafür, dass ich - zumindest für eine Woche- im Paradies war.Eine Woche ohne Internet und Empfang auf dem Handy- wie himmlisch! zwar habe ich den grandiosen Sieg der Bayern bei den "Gunners" verpasst, aber dafür konnte ich eine ganz andere Kultur kennenlernen: alle Fidschianer sind super nett, super höflich und jeder hielt mich für einen der ihren (O-Ton am Flughafen: " you are coming home from England?!?). Wie es sich für eine abenteuerliche reise gehört, verzögerte sich die Rückreise von Nacula Island (der Insel, auf der ich eine Woche gewohnt habe) nach Viti Levu (Hauptinsel) um satte vier (!) Stunden wegen eines technischen Defekts auf dem Boot. Wir Deutsche sind ja dafür bekannt dafür, dass wir alle Aussagen einer offiziellen Person, in diesem Fall der Kapitän des Schiffes, sehr genau nehmen. Dieses Empfinden für Pünktlichkeit wurde in Fiji auf eine harte Probe gestellt, denn anstatt einer Stunde im Sommerregen verbachten wir vier Stunden im Monsunregen der Fijis.

Generell ist mir auch auf meinen Trips aufgefallen, dass man hier und da in "down under" darüber nachdenken sollte, deutsch als Zweitsprache einzuführen ;-). an einem ganz normalen Tag treffe ich bis zu 30 deutsche Touristen auf dem Weg in die Stadt (das sind 10 minuten zu fuss!). Auch in dem Hostel wo ich fast ein halbes Jahr gewohnt habe, gitb es zu 90 Prozent Deutsche, vor allem aus dem Bundesland Baden-Würrtemberg. da drängt sich mir die Frage auf: warum? Sind etwa die Spätzle ausgegangen? ( o-ton eines hostelbewohners) ich glaube einfach, unsere Freunde aus Schwaben sind eben reiseluschtig und können alles- außer hochdeutsch und englisch ;-)

Ansonsten möchte ich jetzt noch die Ostküste machen, mir die Wunder der Natur in Australien ansehen!

 

Liebe Grüße

Philipp

Der zweite Teil von "work and travel", ein Djoker und das Rote Zentrum

05Feb2013

Hi Leute,

meine Disziplin, diesen Blog am leben zu halten, war schon mal größer. Aber diesmal wurde ich nicht von irgendwelchen Kakerlaken oder wütenden Managern aufgehalten, sondern ich habe mal den zweiten Teil des "work and travel" gemacht: ich bin gereist. Ich bin also nach Melbourne geflogen und mein Couchsurfer Grant hat mich dann auch vom Flughafen abgeholt. Nach ca 1.5 stunden Fahrt kamen wir dann an seinem Haus an- und siehe da, nach ca 5 Monaten in einem Zehnerzimmer, inklusive Seifenoper- Atmo fand ich ein eigenes Zimmer mit Kingsize-Bett vor und der Kühlschrank war auch immer voller Bier. Ich lebte zwar in einer Suburb, aber nach dieser langen Zeit in einer solchen, sagen wir mal, interessanten Situation habe ich mich sehr wohl gefühlt.

Nach einem Tag chillen in Frankston ging es am nächsten Tag zum Tennis.Wie schon in anderen Einträgen erwähnt, habe ich mir ein Ticket für die Rod-Laver- Arena gekauft und mit einem Starbuckskaffee ausgestattet, schaute ich auf den Ablauf: das erste Match war Andy Murray vs. Robin Haase, gefolgt von Victoria Azarenka und DER Publikumsliebling in Melbourne Roger Federer. Der Preis für das alles: $70 für drei Spiele mit den Topstars- Weltklasse! Am Ende gab es bei den Australian Open keine großen Überraschungen, bis auf die Tatsache, dass es weder Maria Sharapova noch Serena Williams es ins Finale schafften (obwohl Sharapova eine der besten im Turnier war). Dafür durfte die Nummer eins der Welt, Viktoria Azarenka, wie im verganenen sich über den Titel fruene, obwohl das ganze Publikum gegen sie war, nachdem sie beim Matchball im Habfinale eine "Panikattacke" bekommen hatte- lächerlich! Und bei den Männern? da gab es auch nix neues- denn der "Djoker" (novak Djockovic)  stach auch diesmal gewann seinen dritten Aussie Open Titel in Serie, diesmal in vier Sätzen gegen Andy Murray.

Nachdem ich ca zwei Wochen Titel tränen und Emotionen gesehen habe ging es über Adelaide nach Alice Springs. Nach zwei Tagen in´einem wunderschönen Hostel ging es dann übers Wochenende in die Wüste. Die sechs stunden Fahrt zogen sich schon hin und jeder war froh noch einmal schlafen zu können, den am Nachmittag ging es dann zum bekanntesten Stein in Australien: zum Uluru oder auch Ayers Rock genannt. Bevor wir uns alle zum wandern aufschwangen, schauten wir uns dann doch die uns absolut fremde kultur etwas näher an- und zwar im dortigen Kulturzentrum. Man lernte allerhand über die geschichte, die nicht immer so rosig war, und die sprituelle Bedeutung für die Aboriginies. Und dann am nachmittag, ging es los: wir wanderten um den uluru. Auf den Uluru zu steigen, ist zwar nicht verboten- aber wegen religiösen Gefühlen und den unmenschlichen Temperaturen war der "rock climb" bis auf weiters geschlossen. Außerdem sind schon 40 Menschen wegen starken winden entweder selbst weggeweht worden, oder sie sind ihren Sachen nachgehechtet sind und stürzten ebenfalls in den Tod.

Am abend waren dann alle fertig und freuten sich einfach nur auf ihren schlafsack. Wir alle schliefen draußen und konnten den Sternenhimmel bewundern. die Ancht war kurz, denn wir mussten um halb fünf (!) aufstehen, um zu den "Olgas" zu fahren. Benannt nach einer russischen Prinzessin, waren die "kata Tjutja" (aborigine name für "the Olgas") füe die Aboriginies ei Ort, wo die Jungs das jagen lernten. wir hingegen gingen in Zweieinhalb Stunden durch diese Felsformation und machten zahlreiche Fotos.

Die Moral der Gruppe war daraufhin auf einen Tiefpunkt gefallen. Wir alle waren wieder ziemlich fertig, aber wir genossen mal wieder den Sternenhimmel und lauschten den interessanten Geschichten über die "dreamtime" die Traumzeit, die die Entstehung der Welt erklären soll. die Prozedur von Freitag wiederholte sich auch am Sontag morgen und nach drei Stunden Wandern im Garten Eden und kings Canyon (ein See mitten in der wüste) fuhren wir zurück nach Alice Springs und hatten unser Abschlussessen.

Danach ging jeder wieder seine Wege. Ich durfte $335 (!) für einen Flug nach  Sydney zahlen, nachdem mein Travelmate mir um Mitternacht, bevor ich in die Wüste fuhr, geschrieben hat, dass ein Känguruh umgefahren hat und jetzt sein Auto erstmal in der Werkstatt ist. Na bravo.

Und auch in Deutschland scheint nichts mehr sicher zu sein: erst trennen sich die Van der Vaarts, dann die Wullfs und Olivia Jones schafft es trotz ihrer/seiner Favoritenstellung im "dschungelcamp" nicht, dieses zu gewinnen. Es wird interessant sein zu sehen, was die "gesellschaftsreporter" der "bunten" und der "gala" jetzt machen, denn die sind nach dem Aus von "vdV" und den Wullfs ja arbeitslos. Da hilft es auch nichts, dass Bettina sich über ihre "anstrengende" Rolle als First Lady beschwert. Vllt sollte sie mal bei der BILD anrufen, mal schauen, ob die nicht noch ne Stelle frei hätten in der Presseabteilung.

Bis Dann

Philipp, Reisender auf dem Wombatzz- Trip.

Weltuntergang, Weihnachten und Neujahr mal "andersrum"

03Jan2013

Hallo Leute,

beim Blogschreiben ist das so wie bei den Vorsätzen fürs neue Jahr: spätestens nach einer Woche sind sie passé. Aber ich habe mich trotzdem dazu aufgerafft,mal wieder was zu schreiben, denn mein letzter Eintrag ist ja schon fast einen Monat her. Die Gründe für diese Verzögerungen sind recht einfach: meine Mutter war zu Besuch und Weihnachten und Silvester in Sydney.

In der gemeinsamen Zeit in Sydney haben ich und meine Mutter Sydney (neu) entdeckt. wir hatten unter anderem einen schönen Blick auf sydney vom Sydney Tower, waren in der Oper und auch an den berühmtesten Stränden Manly und Bondi. Insgesamt 12 Tage Spass pur.

Nach dieser Zeit war ja der weltuntergagn ja ganz nah. Ganz ehrlich: so viel Bullshit habe ich noch nie auf Facebook zu einem Thema gesehen. Aber es gab auch ein paar lustige Lichtblicke, z.B von der deutschen Bahn:

Jaja, die deutsche Bahn ist allseits beliebt wegen ihrer Verspätungen aufgrund von Laub im Herbst oder Schnee im Winter ;-). Hier in Sydney sind die Züge auch nicht besser, nur zur Beruhigung. Sie kosten mehr und sind entweder total veraltet oder kaputt. Sorry NSW city rail, aber das kann sogar die Bahn besser.

Den Weltuntergang haben wir ja jetzt überstanden, fehlt nur noch Weihnachten und Silvester. Weihnachten war insofern eigenartig, weil die ganze Zeit davor nie wirklich Weihnachtsstimmung aufkommen wollte, egal ob "let it snow" im Radio lief oder Mariah Carey "all I want for Xmas is U" schmetterte. Eigentlich war der Dezember eine Mischung aus Party, Beach und ein bisschen arbeiten. so war es dann auch nicht überraschend, dass ich an Heiligabend in Manly am Strand lag und eine Freundin bei ihrer Gastfamilie (inklusive Strandhaus) besucht habe. Am Christmas Day war dann ausschlafen angesagt, um gut ausgeruht den Boxing Day sale durchzustehen. Alle Waren waren bis zu 80 % reduziert- und das mitten im Sommer an einem Feiertag. Kein Wunder, dass die Stadt an diesem Tag übervölkert war. Was für ein Glück, dass dieser Sale noch etwas länger dauerte als gedacht, nämlich bis zum Ende des Jahres.

Apropos NYE: DAS war defintiv der Hammer in "sunny Sydney", der perfekte Tag, denn tagsüber hatte es angenehme 26 Grad, die Mnschen standen schon um sechs Uhr in der früh an, um in die Nähe der Brücke zu kommen. Der Sydney harbour war spätestens um fün Uhr nachmittags geschlossen. Tickets in und um die Oper kosten so zwischen $ 180 und $500 8taronga Zoo, aber der PERFEKTE Blick auf Oper, Skyline, Brücke) und die australischen Stars gaben sich die Klinke in die Hand (Kylie Minogue entzündete das Feuerwerk per Knopf). Ich selbst musste (leider) nachmittags arbeiten, sodass ich mir ein Ticket gegönnt habe und in einen Club in the Rocks, das historische Viertel von Sydney, gegangen bin. Ich stand dann auch ca. 100 Meter Luftlinie von der Brücke weg. ungelogen.

Ansonsten heisst es für mich bald Abschied nehmen von Sydney, die Stadt in der ich bis jetzt am meisten zeit verbracht habe. es war bis jetzt recht schön mit dir. Und JA, sydney hat definitiv das beste Silvester, auch wenn andere was anderes sagen. Mal schauen, was der "arty Rival" Melbourne so zu bieten hat. Ab 14.1 geht es los. auf Reisen.

 

Liebe Grüße,

Philipp, WOMBATZZ- Trip- Reisender

 

Besuch aus Deutschland, drei Jobs und meine Lieblingsclubs in Sydney

05Dez2012

Hi Leute,

in Deutschland hat ja am vergangenen Wochenende die Adventszeit begonnen. Eine besinnliche Zeit, die man mit Plätzchen und Glühwein verbringt. In Australien ist diese Zeit eher von Partys aller Art geprägt und vor allem eins: Sommer. So langsam kommt der nämlich ins Rollen und alle Sydneysider, inklusive mir verbrachten den Samstag vor dem ersten Advent an einem der zahlreichen Strände der Stadt. Es hatte nämlich 40 grad und das Thermometer fiel auch in der Nacht nicht unter 30 grad.

Ansonsten gehe ich wie jeder andere Mensch meinen Jobs nach. Ich habe auch noch einen dritten Job gefunden, und die Story, WIE ich ihn gefunden habe, ist auch sehr lustig: Ich wollte auf eine der krassesten Halloweenpartys, aber leider war die Schlange davor schon um 21.15 so lang, dass Sie niemanden reingelassen haben. Also habe ich vor dem Eingang gewartet und siehe da- es fragt mich eine Studentinn, ob ich Feuer für Sie habe. Ich verneine das und schildere ihr mein Problem. Was für ein Glück, dass ihr Freund den Türsteher kennt- und ich so schnell drin bin, dass Ich nicht mal "halloween" sagen kann. Nach ein paar Drinks wird mir dann ein Job angeboten- und schon übersetze ich eine Webpage für 20$ netto.

Auch aus Deutschland kommen gute Neuigkeiten: meine Mutter macht sich im Moment auf den langen Weg nach Australien. Genau wie ich wird sie über die "Übermorgenstadt" Dubai nach Australien kommen. In Sydney und Umgebung kann man viele Abenteuer erleben, z.b den Sydney tower, die Blue mountains oder natürlich die Oper.

Neben diesen Attraktionen für den Tag, kann man sich auch abends und in der Nacht prächtig amüsieren. Es gibt zwei große Partygebiete in dieser Stadt: Kings Cross ( vergleichbar mit der Kultfabrik und der Polizei ein Dorn im Auge) und die George street ( vergleichbar mit der Sonnenstrasse in München). Die kann man nur bedingt miteinander vergleichen, denn an einem Samstagabend kostet der Eintritt überall 20$, egal, ob das der ranzigste Pub ist oder eine Nobeldisse. Meine Lieblingslocations in the X sind definitiv world bar und trademark, besonders am Dienstag, wenn es den "Wet T-Shirt- Contest" gibt. Es gibt viel nackte Haut und immer was zu lachen.

Wenn ich am Samstag feiern gehe, gehe meistens in die George street, das zentrum der City in Sydney. Dort gibt es zwei meiner Lieblingsclubs, das Ivy und Chinese Laundry. Das Ivy, das dem (nur in australien) bekannten Barbesitzer Justin Hemmes gehört, ist das Thema in dieser Stadt: Wer war da? Was ist passiert? wie teuer muss es sein? usw. Außerdem befindet sich dieser Komplex mitten in der Stadt und deshalb hatte die Polizei lange die Befürchtung, dieser Club könnte zu einem neuen Zentrum des "anti-social behaviour" wird, denn Justin's Partys sind vor allem eins: legendär. Außerdem hat dieser Club etwas was, wovon andere nur träumen können: einen Pool. Ja, ihr habt richtig gelesen: einen Pool auf dem Dach, mit Canapés, um der "spätrömischen Dekadenz" (O-Ton eines deutschen Außenministers ;-)) zu fröhnen und sich bei Pizza und einem Cocktail die Aussicht zu genießen oder einfach so abzudancen. Die vier Millionen Dollar, die allein der Pool gekostet haben soll, haben sich rentiert!

Ein weiterer cooler Club für alle Freunde der Nacht und der guten Elektromusik gibt es "chinese laundry". Mit Wäschewaschen hat das natürlich wenig zu tun, hier wird eher abgedanct, bis alles weh tut. Beobachtet wird man neben den chinesischen Terrakottasoldaten auch von "knghts in shining armour", in diesem Fall die Polizei von NSW, die dort nach Drogen suchen. Meistens ziehen sie jedoch ohne Erfolg wieder ab. Es kommen unter anderen die Kalkbrenner-Brüder in die Laundry und teilen auch mit "Down under" ihre unglaublichen Beats mit der Menge.

So langsam niegt sich die Zeit in Sydney dem Ende zu. Am 14. Januar geht es dann mit Qantas nach "marvellous Melbourne", die Hauptstadt des Bundesstaates Victoria. In Sydney pflegt man eine gesunde Rivalität mit dieser "Stadt dort in Victoria". Daher sollte man Melbourne unter keinen Umständen loben, sonst outet man sich sofort als ignoranter Tourist. Und an alle, die denken, Melbourne ist sooooo viel besser als Sydney: Sydney hat mehr Einwohner, die schöneren Strände und das größte Feuerwerk an Silvester. (Es sollte übrigens UNBEDINGT vermieden werden, in Silvester in Melbourne zu verbringen)

 

Liebe Grüße

Philipp Mayer, WOMBATZZ- Trip- Reisender

 

Der zweite Job, ein verrücktes Pferderennen und komisches Fernsehen

13Nov2012

Hi Leute,

Ein Monat ist natürlih viel zu lang, um euch auf ein neues Update meines Australienblog zu bringen. Dafür gibt es natürlich  mehrere Gründe: zum einem musste ich mich in meinen Job reinfinden,p und zum anderen hatte ich ein zweites Jobangebot, diesmal als Kellner für eine Agentur für Hospitality. Ich hatte zwar erst eine Schicht, aber für 24 $ die Stunde ( unter der Woche !) serviere ich doch gerne Champagner und Canapés (=Häppchen) für zahlreiche Gäaste. Das Event selber war dann doch ziemlich posh (=elitär), was sich vor allem an den Hostessen zeigte. Ich glaube, der Beruf Hostess wird in Australien eher als Vorwand dazu benutzt, um kostenlos Champagner und Häppchen abzugreifen, aber wer weißZwinkernd.

Der Tag, an dem ich zum ersten Mal gearbeitet habe, war der 6.11.2012. Eigentlich ein ganz gewöhnlicher (kalter) Tag in Europa. Nicht aber in Australien, denn es ist der erste Dienstag im November und an diesem Tag findet in Melbourne, in Rivalität mit Sydney verbunden, der Melbourne Cup statt, das berühmteste Pferderennen der Welt. An diesem Tag merkt man so richtig, dass Australien sich ziemlich gern "gediegen und angelsächsisch" gibt: alle Frauen tragen verrückte Hüte, auch Fascinators genannt, die Herren erinnern manchmal an einen englischen Grafen und die Promis inklusive der Royal Family aus dem UK (diesmal "nur" Charles und Camilla Zwinkernd) geben sich am Flemington Race Course die Klinke in die Hand. Natürlich wird dieser Tag in ganz Australien gefeiert und es wird ordentlich getrunken und gewettet. Am Ende des Tages war ich zwar fix und fertig- hatte aber auch 192 $ verdient.

Dieses Spektakel war natürlich auch auf Dauerschleife im Fernsehen in Australien. Eine perfekte Vorlage für eine weitere Eigenheit hier in Down Under. Während das Morgenmagazin aus ARD und ZDF ständig über Krisen auf der Welt berichtet und immer sehr seriös rüberkommt, ist es hier in Oz ein wenig anders: da wird selten über Politik gesprochen, sondern meistens ist der Auftritt eines allenfalls C-Promis in einer Sendung wie das "Dschungelcamp" die große Schlagzeile. Dann lächeln einem meist noch ein Mann und eine Frau mit Zahnpastalächeln entgegen und lästern dann mit ihrem "Korrespondeten" aus L.A über die Gewichtsprobleme mancher Promis in den USA. Das heisst dann "Express from the U.S." und ist ideal für einen Sonntagmorgen, wenn man sowieso nichts zu tun hat. Natürlich kommt auch die Royal Family ( Australien hat immer noch die konstitutiontionelle Monarchie!) nicht zu kurz: Hier wird Kate eine angebliche Schwangerschaft oder Magersucht angedichtet, ihre Schwester, die "royal hotness" Pippa taucht ab und zu mal auf oder Harry macht Schlagzeilen mit einer Party in Las Vegas. Das Pendant der BILD in Australien ist der Sydney Morning Herald- merkt man auch Zwinkernd.

Ansonsten verfolge ich auch das Weltgeschehen: Barack Obama wurde wiedergewählt. Einzige Bemerkung des Radiomoderators: Wow, Michelle hat ja eine neue Frisur. Na bravo.

Liebe Grüße,

Philipp Mayer, WOMBATZZ-Trip- Reisen

Mein Job: eine Kreuzung aus Friseur, Google und BILD

11Okt2012

Hyde Park Favourite fish'n' chips store Skyline Sydney Blue Mountains  Leider geil (selbstgekocht!!)    Blick aus

Hallo Leute,

vorab seht ihr ein paar Bilder von meinen "favourite places" in Australia. Zum einem gibt es da meinen Lieblings- Fish'n'chips-Laden, Bondi Surf Seafood. In Australien wird im Gegensatz zum Vereinigten Königreich nicht sofort überall vinegar, sprich Essig, drübergekippt. Das finde ich sehr angenehm und genau aus diesem Grund ist Fish'n'Chips mein absolutes Lieblingsessen in Oz.

Mein Job als Rezeptionist finde ich inzwischen richtig lustig. Diese Stunden von fünf bis acht sind geprägt von Klatsch und Tratsch und den restlichen Katastrophen des zwischenmenschlichen Bereichs. Die Mehrheit in unserem Hostel kommt aus der Bundesrepublik, was eine representative Umfrage in unserem Hostel ergeben hat Zwinkernd

So, dann sind ja die Rollen klar verteilt! Genau aus DIESEM Grund habe ich Deutschverbot an der Rezeption, was dann nach Feierabend immer wieder zu verwunderten Reaktionen führt, wenn ich dann in perfektem Deutsch mit meinen Freunden spreche. Meist kommt dann ein "der kann ja Deutsch!" oder ein "Wieso hast du vorhin nicht mit uns Deutsch gesprochen?". Dann antworte ich: "sorry no German at the reception!" Tja,dann sind erst mal alle baff wegen meinem Englisch. Tja das sind halt die Freuden eines Rezeptionisten Zwinkernd. Sonst sprechen die Deutschen ein ganz gutes Englisch, nur manchmal fehlt ein wenig der Ansporn, ihr Wissen auch anzuwenden.

Was in diesem Blog ein wenig zu kurz gekommen ist natürlich das Hostelleben an sich. Das hat (leider) einen Grund: diese Storys sind zum Teil nicht jugendfrei! Also habe ich mir gedacht, die ganze Sache ein wenig zu entschärfen. Es fing alles damit an, dass wir einen neuen Nightmanager hatten. Er war aus den United Kingdom, besser gesagt aus Wales. Viele Mädels fanden ihn natürlich heiß, weil (- HALLO? Es ist der NIGHTMANAGER!!!-)... Ja,  das frag ich mich manchmal auch, warum. Auf jeden Fall hatten die beiden ( der Nightmanager und das Mädchen) viel Spass in der Nacht, bis eine dieser Mädchen sich wohl dachte, dass sie eine Beziehung mit unserem walisischen Price Charming hatte. Der jedoch dachte nicht daran, also gab es Drama in Room 7 um eine vermeintliche Beziehung.  Vielleicht hätte sie einfach auf Alex Clare hören sollen: " i just feel too close to  love you" !

Das ging den Roommates natürlich auf die Nerven, inklusive mir. Das Schlime daran war auch, dass "don Juan" aus Wales auch nicht dazu bekannte, dass er (fast) jedes Mädel rumkriegt. Stattdessen machte er auf Emo und sagte, er sei viel zu "schüchtern", um mit Mädchen zu reden- so viel Heuchelei auf einmal hab ich noch nie gesehen! Ansonsten gab es auch anderen Ärger, der zwischenzeitlich auch mal handgreiflich wurde. Andere suchten in unserem Zimmer Asyl, weil sie aus irgendwelchen Kindergartengründen aus ihrem Zimmer geworfen wurden, und wieder andere kamen einfach auf ein Stück Kuchen vorbei, den es jeden Sonntag dank eines Roomates von mir, die in einer Patisserie arbeitet, for free gab. Deshalb bin ich BILD, nur ohne BamS. ;-)

Inzwischen ist unser walisisches "enfant terrible" wieder weg, aber ich fühle mich echt wie eine Kreuzung aus Friseur, Google (vor allem der Kartensuchdienst Maps) und Bild (BILD dir deine Meinung). Das fängt damit an, dass ich jeden Gossip in diesem Hostel mindestens von drei Seiten höre: von den Beteligten und von noch einer Person, die das ganze gesehen hat. das heisst, bei mir an der Rezeption geht es zu wie beim Friseur: Frau Müller hat die Stiefmütterchen von Frau huber kaputtgemacht und Frau Schneider hat das alles gesehen und muss das Ganze schnell unters Volk bringen.

Desweiteren stehe ich natürlich auch den Neuen als Google Maps. "f*** Google, ask me" ist das richtige Motto für meine Dienstleistungen im Bereich Maps. Ich erkläre den Neuankömmlingen hilfsbereit und nett, wo es dieses wunderbare Essen hergibt (nämlich aus dem Supermarkt), wie man die Waschmaschine bedient ( ja, die gibt es auch in Australien!!), wie man seine Wäsche wäscht (bunt und weiß zu trennen wird DRINGEND empfohlen ;-)) und, falls unser Hostel ausgebucht ist, wo man sein müdes Haupt sonst betten kann.

Ich verfolge übrigens auch das Tagesgeschehen in der Welt. Per Steinbück möchte Kanzler werden, Die Bayern blamieren sich gegen Borisow und Mitt Romney hält das Rennen ums weiße Haus spannend.

 

Liebe Grüße,

Philipp, WOMBATZZ-Trip- Reisender

 

 

 

 

 

Es geht aufwärts...

27Sept2012

Hallo Leute,

Das mit der Disziplin ist ja immer so eine Sache beim Blogschreiben. Meine Entschuldigung für diese Woche ist aber diesmal eine freudige Kunde: ich habe einen Job! Nach sage und schreibe fünf Wochen ohne Job habe ich eindlich wieder etwas zu tun. Anstatt mich um die armen Kinder in Australien zu kümmern , mache ich jetzt die neu angekommenen Backpacker an der Rezeption glücklich, d.h, die Leute nach ihrer 24-stunden- Reise (mit Aufenthalt) in  Australien willkommen zu heißen, sie einzuweisen, wo was ist und wie  die Waschmaschine funktioniert und  nebenbei noch die kleinen und großen Katastrophen in einem Hostel zu meistern. Das alles for free accomodation und free laundry. Ein Anfang ist gemacht, um in dieser teuren, aber doch wunderschönen Stadt zu bleiben.

Des weiteren nehmen meine Resiepläne immer konrektere Formen an. Das beste ist: ich habe ein Zimmer mit perfektem Blick auf die Harbour Brigde, dort wo das größte Feuerwerk (zumindest) der südlichen Hemisphäre, wenn nicht sogar der Welt statfindet. Auch wenn Melbourne, Brisbane und Perth wunderschöne Städte sind, die ihren eigenen Reiz haben- an Silvester sehen sie gegen Sydney ganz schön alt aus.

Aber alles hat irgendwann sein Ende: nach den überstandenen Feiertagrn gibt es das nächste große Event in Australien- die Australian Open in Melbourne. Wenn Mitte Januar Djokovic, Sharapova und Co. wieder um den Titel spielen, werde ich dabei sein. Ich bin schon gespannt, wie ein Federer oder eine Azarenka ihre Gegner über den Platz scheuchen und es am Ende dann (hoffentlich) heißt " game, set and match"  für einen der Topfavoriten. Um es mal mit Deichkind zu sagen: Australian Open sind: Leider Geil!

Ansonsten möchte ich an der Westküste mit Walhaien tauchen und die wunderschönen Strände erleben. Nach einem Zwischenstopp in Darwin geht es dann die Ostküste runter- das heißt Party ohne Ende. dann geht es über Byron bay zurück nach Sydney. Von dort werde ich wahrscheinlich im april, wenn es im Outback kälter wird, mir das rote Zentrum ansehen. Danach geht es noch in zwei Paradiese: zum einem Fidschi, zum anderen Dubai. Das Archipel im Pazifik besticht mit seinen schönen Stränden und azurblauen Wasser. Und Dubai? Das Übermorgenland, geschaffen mit den Ölmilliarden, das künstliche Inseln und das höchste Gebäude der Welt beheimaten... was will man mehr? Außerdem bleibe ich nur fünf Tage, die Kreditkarte wird schon nicht gesperrt werden, denn Apple- produkte kosten ca. ein Drittel weniger als in Europa!

Ansonsten werde ich die Zeit am Strand, im Zoo oder sonstwo verbringen. Und noch Viiiiiiel Spass haben. 

Liebe Grüße,

Philipp Mayer, WOMBATZZ- Trip- Reisender

Back to the roots

08Sept2012

Hallo Leute,

ja, ich weiß: ein wenig mehr Disziplin beim Blogschreiben und ihr würdet jetzt viel mehr wissen was in den letzten Wochen passiert ist. Aber ich war auf Jobsuche. Mal wieder. Denn nachdem ich bei meinem Job gefeuert wurde, muss ich mir ja einen neuen Job suchen, nur diesmal möchte ich nicht wieder acht Stunden irgendwo im Nirgendwo rumstehen und dann nichts dafür bekommen. Außerdem hatte ich genug von diesem ewigen Gelaber von Yogakursen, Lifecoaches und "OMG, I need a skinny jeans" (btw.: der Kerl hatte schon Größe 30!!!) und ich glaube auch, dass meine lieben Kollegen im Gegensatz zu mir einen Stundenlohn bekommen haben. Aber vllt sollte ich das Ganze bei einem "nach unten blickenden Hund" vergessen.Zwinkernd

Aber die letzten Wochen hatte aber durchaus etwas Positives: ich habe mir einen englischen Akzent angelegt (Ich kanns auch nicht glauben), werde immer in der Nationalität verwechselt (am beliebtesten sind Belgien und die Niederlande, aber es gibt auch Exoten wie Mauritius oder Irland) und ich bin in mein altes Hostel gezogen- sozusagen "back to the roots". In dem anderen Hostel war es mir einfach zu ruhig- und wenn  man arbeitslos ist braucht man zwei Dinge: panem et circenses, auf australisch: Fish 'n' Chips, Party and Beach!

Nach einem Monat bekommt man langsam einen Einblick in die Kultur und vor allem, was sie von daheim unterscheidet- siehe australische Bürokratie. Ich möchte nämlich als Kellner in einem normalen Restaurant mit Alkoholausschank arbeiten, aber dafür braucht man natürlich ein Zertifikat für den "verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol", auch RSA (= responsible service of alcohol) genannt. Man zahlt also 130 AUD an die Regierung von NSW (ja,  jeder Bundesstaat hat in Oz seine eigenen Regeln) und darf sich dann für fünf  Stunden absoluten Nonsens über Alkohol anhören. Zum krönenden Abschluss darf man sich noch einem Test unterziehen, mit teilweise dummen Fragen wie: "Zählen Sie drei alkoholfreie Getränke auf, die Sie verkaufen können?". Da fragt man sich: 130 AUD? für SOWAS? Naja, Kleinvieh macht auch Mist!

Neben dieser offensichtlichen Diskrepanz zu Alkohol (zumindest von der Seite der Behörden) scheint man in Australien noch nichts von Mülltrennung zu halten. Was bei uns eigentlich ganz normal ist und worauf man in Deutschland sehr stolz sein kann, ist hier allenfalls komisches Verhalten und man erntet fragende Blicke der Aussies. Ebenso beim Pfand: während es in Deutschland verschiedene Arten des Leergutannahme gibt, wird in Oz einfach alles in einen Mülleimer geschmissen- das erleichtert mir natürlich die Müllentsorgung und ich muss nicht immer googlen, was in welchen Eimer kommt.

Ansonsten spürt man in Sydney den Frühling kommen, aber Ich werde wahrscheinlich Richtung Melbourne reisen, weil in Sydney alle immer auf "work experience" erpicht sind und es anscheinend mehr zählt, wenn man mal gearbeitet hat, aber ansonsten nicht viel kann.

Bis Bald,

Philipp Mayer,WOMBATZZ- Trip- Reisender

Blaue Berge, das rote Kreuz, chinesische Schmutzwäsche und "Shit the bed"

17Aug2012

Hallo Leute,

Endlich, nach darbenden dreizehn Tagen gibt es einen neuen Eintrag in meinem Blog. Ihr fragt euch wahrscheinlich, warum ich erst jetzt schreibe.Der Grund: ich hatte einen Job. Richtig: ich hatte einen Job. Denn ich wurde nach einer Woche schon wieder gefeuert- wegen mangelnder Performance. Letztendlich kann ich überall einen anderen Job finden, mir tun nur die armen Kinder in Oz, die jetzt weiterhin ohne Frühstück in die Schule gehen, leid, für die hatte ich nämlich Spenden gesammelt. Jetzt müssen die weiterhin hungrig zur Schule gehen und ich mir einen neuen Job suchen.

Aber die vergangenen 13 Tage waren auch sehr lustig. Wir waren nämlich in den  "blauen Bergen", ca. 100 Kilometer von Sydney entfernt.  Unser Guide, ein typischer Aussie, erzählte uns sehr viel über diese "blue mountains", unter anderem, warum die überhaupt blau sind. Das liegt nämlich an den Eukalyptusbäumen und den daran enthaltenen ätherischen Öle. Nebenbei bemerkt: Australier sind richtige Draufgänger. Unser Guide kam nämlich auf die Idee, einen kleinen Ast zu nehmen und in einem kleinen Loch zu pulen, wobei er dan auch gleich eine giftige Spinne zu Tage förderte. Awesome, isn't it?

Nach diesem Trip habe ich mich für das oben beschriebene "Fundraising"  beworben. Die Firma antwortete schnell und lud mich zu einem Vorstellungsgespräch. Das musste natürlich gefeiert werden- in unserem Pub des Vertrauens, dem O' Malleys. Dort war zufälligerweise Karaokenacht. Die Rechnung ist einfach: Alkohol+ Singen =Immer Sehr viel Spass. die folgenden Tage liefen so ähnlich ab, nur die Location und die Anlässe  änderten sich. Mal ließ sich einer eine Eule auf die Wade stechen, mal gab es einen Undercut zu bewundern. Und das Wochenende war sowieso fürs Feiern reserviert. Zwinkernd. Ein wirklich interessanter Club ist Chinese Laundry, auf deutsch "chineschische Schmutzwäsche". Beim Tanzen wird man von mehreren Terrakotta- Soldaten, die man aus "Die Mumie 3" kennt bewcht und an der Bar beobachtet eine Geisha die Leute beim Auftanken. Dort ist die Stimmung exzellent, weshalb es aber uns, (Lucy, Andrew, Jamie und mir) doch zu viel wurde und wir zurück ins Hostel sind. Und was macht man um drei Uhr nachts? Richtig: UNO spielen! und wenn es mal schlecht läuft oder man an seinem gleich mal 12 Karten ziehen darf, kommt der Ausdruck " Shit the Bed" ins Spiel. Geprägt wurde er von Jamie, einem wirklich netten Schotten ( BTW: Die Schotten haben einen ganz schön krassen Akzent!!). Jedesmal kam ein "Shit the Bed" aus der Ecke, wenn er selbst ein + 4 kassiert hat. Und ich habe davon jetzt einen richtigen Ohrwurm.

Übrigens: Könntet ihr bitte mal meinen Blog kommentieren??? DankeZwinkernd

Bis Dann

Philipp

Voyage Voyage, Bondi Beach and Sorry for Party rocking

04Aug2012

Hallo Leute,

es tut mir leid, dass ihr erst jetzt das nächste Kapitel des WOMBATZZ- Trips erfahrt, aber die ersten Tage in Down Under waren " a little bit eventful". Der Flug von Deutschland nach Australien war OK, die Stewardessen von Emirates waren stets bemüht, dass es ihren Gästen gut geht. Zu Beginn des Fluges wurden warme Tücher gereicht- ein absoluter Pluspunkt. Das Essen an sich war für Flugzeugessen in Ordnung, und ansonsten schaut man einen der zahlreichen Flime im Entertainementprogramm. Nach 5,5 Stunden kam die Boeing 777 am Dubai International Airport an. Ca. 4 Stunden später sollte dann der Riesenvogel A380 zu seinem ca. 14 Stunden Flug nach Oz aufbrechen. Doch zuerst muss man rausfinden , wie man den Transit bereich des Dubaier Flughafens überwindet, denn es gibt weder einen Lageplan noch habtten die Angestellten einen Plan von dem, was sie sagen. Die Wasserwand in der Ankunftshalle ist zwar beeindruckend, aber wenn man auf der Suche nach seinem Anschlussflug ist, ist das nicht sehr hilfreich.

Nach ca. 14 Stunden Flug und drei wunderbaren Filmen ("The Iron Lady" bis auf das Ende, "Das gibt Ärger", " Fluch der Karibik" ) kam ich also in Sydney an. Aber bevor man in Australien überhaupt einreisen darf, muss man eine  Passenger Card ausfüllen. Dort wird nochmal darauf hingewiesen, dass es verboten ist, irgendwelche tierische Produkte . mitzunehmen. Sogar bei homöopathischen Mitteln werden die Beamten der AQIS (australian quarataine and inspection service) ganz hellhörig und durchsuchen das Gepäck mithilfe ihrer (wirklich putzigen) Helfern, nämlich den  Beagles. Diese ganze Porzedur dauert ungefähr 1,5 Stunden und ist meiner Meinung nach ein wenig zu krass, weil man zum Beispiel fragen wie " Waren Sie in der letzten Zeit in einem See baden?" oder " haben Sie Schuhe mit Erde dran dabei??" beantworten muss.

Der Jetlag hat sich bei mir irgendwie komisch geäußert, denn ich konnte am ersten Tag nicht einschätzen ,wie viel Uhr  wir haben und vor allem wollte ich diverse Leute in Deutschland anrufen, wobei die ja noch geschlafen haben. Aber am Abend war ich dann doch fit, um das wunderbare Nightlife der " Emerald City" zu erleben. Los ging`s in einer klassischen Bar mit einer Partie Pool. Die zwei weiteren Bars waren beide sehr intertessant, weil in der einen kann man seine Cocktails aus Teapots (= teekannen) trinken, in der anderen ist man hinter einen Zaun eingesperrt und feiert dort weiter, was das Zeug hält. Zum Abschluss ging es traditionell in einen Irish Pub namens O`Malleys. Und wieder mal bestätigen sich Stereotypen, diesmal aber im positiven Sinne: im Pub gab es Livemusik, die Iren sind einfach trinkfest und die Stimmung wächst propotional zum gesellschaftlichen Schmiermittel, das entweder in Pints (0,57 l) oder schooner (die NSW- Bezeichnung) ausgegeben wird. Der Abend  endet natürlich wie jeder Abend- mit einem großen Hangover am nächsten Tag. In den  nächsten Tagen war ich damit beschäftigt, ein Bankaccount zu erstellen. das ging relativ einfach und die Bankmitarbeiter sind weitaus freundlicher als in Europa.

 Danach gings auf zu dem Ort, für den Sydney bekannt ist- nämlich Bondi Beach. Unsere Tour startete in Bronte, ein wenig südlich von Bondi. Die Atmosphäre dort ist einfach "amazing": die Leute treiben wirklich viel Sport und man wird fast immer über den Haufen gerannt Zwinkernd. Die Strände sind gesäumt von Surfern, Beachboys und vielen Touristen. Und wer jetzt auf die Idee kommt, das wär hier wie in CA: es ist viel besser! Denn hier wird der "life is a beach" Lifestyle wirklich durchgezogen: die kleinsten lernen schon surfen und und stürzen sich dann später in die Fluten, jeder ist locker drauf und chillt am Strand - und das jeden Tag. Nach einer Runde Fish and Chips und frittierten Marsriegel (es schmeckt irgendwie eigenartig) ging es runter zum berühmtesten Strand der Welt. Die Temperatur ist zwar noch ausbaufähig, aber der australische Winter schlägt den deutschen "Sommer" um Längen.

Ich hoffe, ihr genießt den Sommer in Deutschland, der Winter hier ist nicht so schlecht in Sydney, aber ich werde wahrscheinlich weiter nach Brisbane reisen, weil Jobs hier eher Mangelware sind und die meisten Jobs nur Au- Pair Sachen sind.

Bis Bald,

Euer Philipp, WOMBATZZ- Trip- Reisen

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.